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Probezeiten

Freitags: 19 - 21 Uhr

im Kindergarten St. Antonius (Flöten) und in unserem Clubheim (Schlagwerker)

 

                                                                            

Probewochenende 2015

Da der Spielmannszug Osnabrück-Haste e.V. im September 2015 bei der Landesmeisterschaft in Harsum antreten wird, haben sich die Musiker bereits hochmotiviert in die Probenarbeit gestürzt.

 

Um besonders intensiv proben zu können, sind die Musiker deswegen am 20. März in ein Probewochenende nach Holsten-Mündrup gefahren. Im Dionysius-Haus, welches der Verein bereits seit langer Zeit für die jährlichen Probewochenenden nutzt, teilten sich die Musiker nach Instrumenten auf. So probten am Freitag Abend die Piccoloflöten, Böhmflöten und das Schlagwerk getrennt voneinander.

 

Am Samstag probten dann die Piccolo- und Böhmflöten gemeinsam mit Jan Mons, welcher die Musiker bereits zuvor bei der Vorbereitung zu Wettstreiten begleitet und unterstützt hat. Die Schlagwerker probten an diesem Tag mit Dirk Thater, welcher früher selbst im Verein aktiv war und nun gelegentlich mit Rat und Tat zur Seite steht.

 

An diesem Tag wurden zwei neue Stücke geprobt. Das Stück „The witch and the saint“ von Steven Reineke handelt von dem Leben der Zwillingsschwestern Helena und Sibylla, welche Ende des 16. Jahrhunderts in Deutschland geboren wurden. Da man in dieser Zeit dachte, dass Zwillinge Unglück anziehen, wurde Helena in ein Kloster geschickt, während Sibylla bei den Eltern aufwuchs. Bald zeigte sich, dass beide Schwestern hellseherische Fähigkeiten besaßen. Während Sibylle dafür von den Leuten im Dorf als Hexe geächtet und im Gefängnis eingesperrt wurde, wurde die Helena als Nonne für ihre Gabe verehrt.

In dem von Steven Reineke 2004 komponierten Stück werden immer wieder die unterschiedlichen Leben der Schwestern deutlich. Kraftvolle, aber gleichzeitig melancholische Passagen zeigen die Schwierigkeiten der Hexe Sibylla. Helenas überwiegend unbeschwertes Leben hingegen wird durch fröhliche, luftige Melodien beschrieben. Die Geschichte der Schwestern endet damit, dass Helena das Leid ihrer Schwester erfährt und sie aus dem Gefängnis befreit. Helena wird jedoch gefasst und auf dem Scheiterhaufen verbrannt, da sie einer Hexe geholfen hatte. Steven Reineke schafft es durch kraftvolle, bedrohlich wirkende Melodien, die Dramatik dieses Endes eindrucksvoll zu verdeutlichen.

 

Weiterhin probten die Spielleute „Die kleine Bergkapelle“ von Tobias Lempfer. Bei diesem Klassiker der Spielmannsliteratur nehmen die Musiker den Zuhörer mit auf eine Wanderung durch die Berge. Leichte, schwungvolle Melodien, die abwechselnd von Piccolo- und Böhmflöten vorgetragen werden, lassen an einen schönen Sommertag denken. Auch der Besuch in der Kapelle wird durch einen schönen Choral vertont. Während des gesamten Stücks steht jedoch der Wandertag in den sommerlichen Bergen im Vordergrund. Flöten und Schlagwerk unterstützen sich dabei gegenseitig, sodass der Zuhörer nach Ende des Stücks so entspannt ist, als hätte er selbst einen schönen Tag auf der Alm verbracht.

 

Am Sonntag Vormittag wurden dann bei einer weiteren Gesamtprobe die bereits bekannten Stücke wieder aufgefrischt. Somit sind die Musiker des Spielmannszugs Osnabrück-Haste e.V. optimal für die nächsten Auftritte der Saison 2015 vorbereitet. Bereits am Sonntag, den 19. April spielen die Musiker ein Platzkonzert beim Haster Volkslauf. Um 12 Uhr freut sich der Spielmannszug auf viele Zuhörer auf dem Gelände des TUS Haste! Am 30. April unterstützt der Verein wie bereits in den Jahren zuvor in Lotte/Wersen beim Maibaumaufstellen. Auch hier freuen sich die Musiker über viele Besucher!

 

k.k.