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Probezeiten

Freitags: 19 - 21 Uhr

im Kindergarten St. Antonius (Flöten) und in unserem Clubheim (Schlagwerker)

 

                                                                            

Bundesmusikfest 2007

 

Das Bundesmusikfest in Würzburg

Oder: The Spirit of Würzburg


 

Donnerstag, 17. Mai: Roll on

Am frühen Morgen des 17. Mai ging die Reise des Spielmannszugs Osnabrück-Haste los. Um 8 Uhr fuhr der Bus mit insgesamt 50 Musikern und Freunden des Vereins in Richtung Würzburg ab. Trotz der frühen Stunde waren alle gut gelaunt und so bezwang unser Busfahrer Sven schnell die ersten hundert Kilometer. Nach insgesamt nur zwei Pausen hatten wir die 380 Kilometer zurückgelegt und waren endlich in Würzburg angekommen.

Zuerst lieferten wir die meisten passiven Mitglieder in der Pension „Spehnkuch“ ab. Danach fuhren wir zur Balthasar-Neumann-Kaserne, in der die aktiven Musiker ihren Schlafplatz in der Turnhalle hatten. So bezogen wir noch früh unser Lager und richteten uns häuslich ein, um danach zum Abendessen in die Messehalle zu fahren. Für eine Großküche war das Essen nicht einmal schlecht, und so konnten wir entspannt und gesättigt in den Abend starten.

Während manche in den Messehallen blieben, fuhren andere zurück zur Kaserne, um den Abend gemütlich in den letzten Sonnenstrahlen ausklingen zu lassen.

Etwas später am Abend kamen dann auch unsere Nachbarn an, ein Spielmannszug aus Pankow. Während wir in der Sonne saßen, räumten die Berliner ihren Bus aus. Später stellten sie sich vor der Halle auf, um ihren beiden Geburtstagskindern mit einem Ständchen zu gratulieren.

So endete der Donnerstag recht ruhig und früh, da bei allen noch die anstrengende Reise in den Knochen steckte.

Freitag, 18. Mai: Run and take-off

Nachdem der Donnerstag ein frühes Ende gefunden hatte, standen alle am Freitagmorgen früh auf. Danach gingen alle in die Kasernencafeteria, wo wir unser Frühstück bekamen.

Gut gestärkt ging es dann zurück in die Turnhalle, wo wir mit den Pankowern verabredeten, die Turnhalle eine Stunde für uns zu haben, denn wir wollten noch einmal proben. Also spielten wir alle Stücke, die wir für die folgenden Tage brauchten, noch einmal durch und verbesserten noch die eine oder andere Stelle.

Darauf folgte erst einmal ein Schreck: Unser Busfahrer Sven eröffnete uns, dass er an diesem Tag nicht fahren durfte, weil er Berufsfahrer ist und einen Tag in der Woche frei haben muss. Also mussten wir umplanen: Statt mit dem Reisebus zu fahren, fuhren wir mit dem Bulli und dem öffentlichen Bus in die Stadt. Nachdem wir in der Messehalle Mittag gegessen hatten, liefen wir zur Mozart-Schule, wo wir ein einstündiges Konzert spielen sollten.

Da wir zu früh waren, konnten wir noch das Konzert eines Blasorchesters hören, das wirklich sehr gut spielte.

Schließlich waren wir an der Reihe zu spielen. Nachdem wir unsere Instrumente aufgebaut hatten, spielten wir einige Stücke aus unserem ständigen Repertoire, wie zum Beispiel „Zirkus Renz“, „American March Highlights“, „Heal the World“, „Iko-Iko“, „Juventus“, „Mambo“, „Pata Pata“, „The Floral Dance“, „The New Amadeus“, aber wir spielten auch unsere Wertungsstücke, um sie vor dem Wertungsspiel schon einmal präsentiert zu haben. Trotz erschwerter Bedingungen wie Wind und Sonne, die uns direkt ins Gesicht schien, herrschte auf dem Platz gute Stimmung und unsere Musik kam gut an.

Nachdem alle Instrumente nach dem Konzert wieder im Bulli verstaut waren, war der restliche Nachmittag zur freien Verfügung. Während manche die Zeit für einen Stadtbummel nutzten, gingen andere in die Messehalle, um sich dort die verschiedenen Vereine und deren Konzerte anzuhören.

Später trafen sich dann alle in der Messehalle wieder, um gemeinsam gemütlich zu Abend zu essen. Anschließend fuhren die meisten zurück zur Kaserne, um den Abend nett ausklingen zu lassen. So unterhielten wir uns dann auch noch nett mit unseren Nachbarn aus Pankow, die am nächsten Morgen direkt vor uns in der Wertung spielten.

Früh ging es dann auch schon ins Bett, da der nächste Tag der wichtigste des Wochenendes werden sollte.


Samstag,19. Mai: Flight
Früh am Morgen klingelte schon der Wecker, da das Frühstück für 7 Uhr angesetzt war. Nachdem alle angezogen und gesättigt waren, fuhren wir zu der Schule, in der unser Wertungsspiel stattfinden sollte. Dort angekommen wurden schnell Notenständer und Instrumente aufgebaut, damit wir uns noch ausgiebig einspielen konnten. Danach brachten wir unsere Instrumente vor den Eingang der Turnhalle, wo noch ein anderer Verein bewertet wurde. So konnten wir auch noch ein Stück unserer Mitstreiter hören.

Dann waren wir, der Spielmannszug Osnabrück-Hase, an der Reihe, bewertet zu werden. Etwas nervös, aber doch mit dem Wissen, gut vorbereitet zu sein, spielten wir unsere Stücke „Roadrunner“ und „The Spirit of St. Louis“.
Nachdem wir fertig waren, brachten wir unsere Instrumente nach draußen und luden sie in den Bulli, während unser Dirigent Peter Glüsenkamp mit den Wertungsrichtern unsere Leistung besprach.

Erleichtert und zufrieden gingen wir gemeinsam zum Mittagessen, um uns danach zu trennen, denn der Nachmittag war zur freien Verfügung.

Am späten Nachmittag konnten wir uns dann unser Ergebnis im Büro abholen. Und es gab durchaus Grund zu feiern, denn wir haben mit unserer Musik das Prädikat „Der Verein hat mit sehr gutem Erfolg teilgenommen“ erhalten, das Zweitbeste! So wurde am Abend gefeiert und die Letzten kamen erst nach Mitternacht zurück in die Kaserne, um die letzte Nacht zu schlafen.


Sonntag, 20. Mai: Touch down

Nachdem die letzte Nacht kurz gewesen war, saßen alle am nächsten Morgen etwas müde am Frühstückstisch. Trotzdem mussten wir fit sein, denn am Mittag sollte der große Umzug durch Würzburg stattfinden.

Und so standen wir auf dem großen Platz in Würzburg und hörten uns Reden von Marion Schäfer, der Bürgermeisterin von Würzburg, des Bundespräsidenten Horst Köhler und dem Ministerpräsidenten Bayerns, Edmund Stoiber, an. Nachdem der förmliche Part mit dem Musikergruß abgeschlossen war, bei dem alle 20.000 anwesenden Musiker ihre Instrumente in die Luft halten, stellten sich alle Vereine zum Umzug auf.

Der Umzug führte durch die Innenstadt Würzburgs, und obwohl es sehr warm und anstrengend war, war er ein schöner Abschluss des Bundesmusikfests 2007.






So können wir auf ein schönes und vor allem erfolgreiches Bundesmusikfest 2007 in Würzburg zurückblicken und freuen uns schon auf das Bundesmusikfest 2013 in Hamburg!